Mutig sein heißt da anzufangen, wo man steht

Neuanfang | Beziehungsanarchie | Mut

Herzlich Willkommen! (:

Du liebe Güte. Es ist schon ein bisschen aufregend: der allererste Eintrag auf diesem Blog. Und weißt du was? Ich grübele schon seit gefühlt so(!) langer Zeit daran herum, was ich erzähle. Als Erstes. Was witzig und unterhaltsam, aber zugleich auch informativ genug ist, damit du Lust hast, den zweiten Beitrag auch zu lesen. Und vielleicht ja sogar noch ein paar weitere, die so folgen werden.

Das Verrückte daran ist, dass ich mich einfach nicht entscheiden kann. Ich habe das Gefühl, mir in den Jahren, die ich insgesamt schon in offenen Beziehungen lebe, so unendlich viele Gedanken zu dem Thema gemacht zu haben, dass ich mich gar nicht gut auf eine Struktur oder eine Reihenfolge festlegen kann.

Aber es muss doch alles seine Ordnung haben! Oder?

Stell dir mal vor: du kommst hier vorbei, findest das Thema interessant und beginnst zu lesen. Und nach kurzer Zeit stellst du fest, dass du kein bisschen nachvollziehen kannst, was ich sagen möchte. Ich rolle das Feld von hinten auf und erzähle kreuz und quer von allem Möglichen, was für alle Menschen, die nicht zufällig in meinem Kopf stecken, total unzusammenhängend ist.

Ich wäre untröstlich, wenn ich dich so in die Flucht schlagen würde!

Aber weißt du noch was? Offene Beziehungen (und die Geschichten darüber) SIND ein einziges Chaos. Sie sind komplex, verworren, mit vielen Figuren besetzt und an nicht wenigen Stellen kurios und widersprüchlich. Und wenn ich so darüber nachdenke, glaube ich: ich bin das auch.

Mut zum Beginn heißt, Mut zum Wachstum

Und so gerne ich auch Dinge durchstrukturiere (oT: sehr, sehr gerne!^^) , damit hinterher auch alles hübsch Sinn macht…. kommen wir so nicht richtig weiter. Ich schreibe dann weiterhin zahllose Blogeintrag-Anfänge ohne etwas fertig zu machen. Und du kommst hier, wenn überhaupt, nochmal vorbei und es gähnt dich immer noch ein leerer Blog an. Ich schätze, so wird das nichts!

Deshalb habe ich entschieden, es zu versuchen. Dir zuzutrauen, dass du dich durch mein herrliches, buntes, aufregendes und wundervolles Chaos durchwuseln kannst. Und mir zuzutrauen, dass ich darüber schreiben kann, wie es sich in mir gerade anfühlt, ohne einen Katalog mit den 11 goldenen Regeln für erfolgreiches Schreiben neben den Laptop zu legen.

Denn nur durch den Mut, die ersten Schritte zu gehen – und das ist eine schöne Metapher für das Leben in offenen Beziehungen – entsteht die Chance, Ergebnisse zu sehen. Und wenn uns dann nicht gefällt, was sich entwickelt- nun, dann wissen wir schon einmal, was wir nicht wollen. Und starten neu.

Bist du bereit für dieses Abenteuer?

 

 

 

5 thoughts on “Mutig sein heißt da anzufangen, wo man steht

  1. MannEcht says:

    Ich wollte Dir Mut machen weiter zu berichten und Deine Erfahrungen und Gedanken zu teilen.
    Gerne würde ich daran teilhaben.

    • Nadine says:

      Danke, das macht tatsächlich Mut:)
      Es ist immer noch ein bisschen schwer für mich, zu entscheiden, wo ich anfange und was ich erzähle. Aber zu wissen, dass es von Interesse ist, hilft!

      • MannEcht says:

        Es ist sogar sehr von Interesse. Und es gibt bestimmt noch mehr die gerne mehr darüber und die Art wie Du es lebst und welche Gedanken Dich beschäftigen wissen möchten.

        Nur Mut, Du kannst eigentlich nichts falsch machen.

        Fang einfach vorne an 😉

  2. Julius Röber says:

    Hallo Nadine, wir – K. und J., die Moderatoren der FB-Gruppe „Polyamorie deutschsprachig“ – sind gerade auf Dich aufmerksam geworden und haben einen Link auf Dein Projekt in unsere (geschlossene) Gruppe eingestellt.
    Wir können in unserem schönen Land (D/A/CH) JEDE deuschsprachige Initiative gebrauchen!
    [K. und J. sind Beziehungsanarchisten, die stets polyamore Konfigurationen aushandeln, weil ihnen die anhängigen Werte zusagen. Darum hat uns Dein Beitrag dazu besonders gefallen!]

    • Nadine says:

      Hej (:
      Vielen Dank für die Initiative! Ich ziehe aus eurer Nachricht mal einen sehr willkommenen Schubs in Richtung „weiter und öffentlich über dieses Thema sprechen“ und lade gerne ein, in Bälde nochmal wieder rein zu schauen 🙂
      (Newsletterabos sind selbstverständlich nicht verboten^^)
      Alles Liebe! Nadine

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Mit dem Absenden deines Kommentars erklärst du dich einverstanden mit der